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Unser Beverungen 2030

Zukunftsprozess "Unser Beverungen 2030"!

Herzlich Willkommen auf der Seite des Zukunftsprozesses "Unser Beverungen 2030". Hier können Sie sich zum breit ausgerichteten und ergebnisoffenen Zukunftsprozess informieren und unter dem Menüpunkt "Mach Mit!" digital beteiligen! Gern kommen wir mit Ihnen ins Gespräch, denn Sie sind Experten für Beverungen!

Wir freuen uns über Ihr Interesse am Prozess und danken Ihnen für Ihre Teilnahme!

Blick auf Beverungen vom Kornhaus - © Stadt Beverungen
Weserwiesen - © Stadt Beverungen

Der Prozess

Im Frühjahr 2016 ist der Zukunftsprozess "Unser Beverungen 2030" gestartet. Es geht dabei darum, Potenziale und Einflussfaktoren für die Zukunft Beverungens zu identifizieren und gemeinsam in die Diskussion zu kommen, wie auch weiterhin eine hohe Lebensqualität für alle – bestehenden und neuen – Bewohner sichergestellt werden kann.

Ziel des gesamten Prozesses ist es, Impulse für die Entwicklung Beverungens zu setzen und für die Umsetzung konkreter Projekte zu nutzen. Der Prozess beruht auf zwei Säulen: Auf dem Modellvorhaben des Bundes und auf dem Handlungskonzept. Das Modellvorhaben wird voraussichtlich bis  Mitte  2018  dauern. Parallel  zu  diesem  Prozess  wird  ein  sogenanntes „integriertes Handlungskonzept“ erstellt. Dieses wird genutzt, um den Zukunftsprozess zu strukturieren und mit geplanten Maßnahmen zu konkretisieren sowie um Fördergelder zu akquirieren, mit denen die im Beteiligungsprozess entwickelten Maßnahmen und Projekte umgesetzt werden können. Nach Beendigung des Modellvorhabens 2018 wollen wir mit Ihnen weiterhin in den Dialog zur Zukunft Beverungens treten und gemeinsam Projekte umsetzen!

Gemeinsam mit Ihnen soll die Zukunft für "Unser Beverungen 2030" gestaltet werden! Der Prozess ist daher von einer breiten Öffentlichkeitsbeteiligung gestützt.

Die Öffentlichkeitsbeteiligung besteht u.a. aus folgenden Elementen:

  • einer sogenannten „Szenariogruppe“, einer Arbeitsgemeinschaft aus Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Gruppen (z. B. Händler) aus dem gesamten Stadtgebiet mit regelmäßigen Treffen,
  • verschiedenen geplanten öffentlichen Veranstaltungen, z. B. im Rahmen des Sternenmarkts
  • einer „Jugendbeteiligung“,
  • einer sogenannten „lernenden Ausstellung“ als Vermittlungsinstrument,
  • einem Erfahrungsaustausch mit den anderen Modellvorhaben
Darstellung der Beteiligung - © die raumplaner

Modellvorhaben des Bundes

Der Zukunftsprozess "Unser Beverungen 2030" ist eingebettet in das ExWoSt-Modellvorhaben "Potentiale von Kleinstädten in peripheren Lagen". Das Modellvorhaben (Experimenteller Wohnungs- und Städtebau) ist ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Beverungen hatte sich im Jahr 2015 mit 75 anderen Kleinstädten aus ganz Deutschland um die Teilnahme beworben. Als eine von acht Kommunen wurde die Stadt Beverungen als Modellvorhaben ausgewählt. Durch die Teilnahme erhält Beverungen in den nächsten Jahren fachliche und finanzielle Unterstützung für einen beteiligungsorientierten Zukunftsprozess. 

Beverungen steht neben den anderen Modellstädten stellvertretend für 917 Kleinstädte in peripheren Lagen in ganz Deutschland. Die Modellstädte werden sich gegenseitig über ihre Erfahrungen bei sogenannten Erfahrungswerkstätten austauschen. Gemeinsam sollen Zukunftspotenziale von Kleinstädten herausgearbeitet und Empfehlungen an Bund, Länder und Kommunen für eine erfolgreiche Kleinstadtpolitik formuliert werden.

Bisher fanden Kleinstädte – also Städte und Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern – in der Forschung wenig Beachtung. Sie übernehmen jedoch vielfältige Funktionen als Wohn-, Versorgungs- sowie Arbeits- und Produktionsstandorte kleiner- und mittelständischer Unternehmen. Im ländlichen Raum sind sie Kommunikations- und Stabilitätsanker für das Umfeld.

Im Zentrum des Forschungsfeldes stehen unterschiedliche Fragen, darunter:

  • Wie können Kleinstädte in ihrer Funktion erhalten und gestärkt werden?
  • Welche Entwicklungsmöglichkeiten haben Kleinstädte?
  • Was kann getan werden, um verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten zu nutzen?
  • Wie können die Menschen in den Kleinstädten aktiviert und in diese Überlegungen und Prozesse einbezogen werden?

Hier sind Informationen auf den Seiten des BMUB und BBSR einsehbar:

Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Logo ExWoSt
Logo BBSR

Die Szenariogruppe

Der Szenarioprozess ist in die breite Öffentlichkeitsbeteiligung eingebunden und mit der Erarbeitung des Handlungskonzeptes verbunden. Der Prozess besteht aus fünf sogenannten Szenariowerkstätten, bei denen in einer Szenariogruppe Meinungen und Einschätzungen ausgetauscht werden. Ziel ist es, gemeinsam Visionen und Entwicklungspfade für die Zukunft zu entwerfen. Aus diesen lassen sich wiederum Ziele, Strategien, Maßnahmen und Projekte für die Kleinstadtentwicklung ableiten.

Die Szenariogruppe begleitet den gesamten Prozess maßgeblich mit Ideen. Die Gruppe setzt sich aus Personen aus unterschiedlichen Generationen, mit verschiedentlich gelagerten Interessen und Hintergründen aus dem gesamten Stadtgebiet Beverungens zusammen. Sie vertreten gewissermaßen stellvertretend Ihre Interessen! Damit die Ideen der Jugendlichen im gesamten Prozess mitgenommen  werden, sind einige der Organisatoren des sogenannten „JugendBarCamps“ Mitglied in der Szenariogruppe.
Lernen Sie die Mitglieder Ihrer Szenariogruppe kennen!

Die Szenariogruppe - © Hochschule Neubrandenburg

Die Jugendbeteiligung

Das Vorbereitungsteam - © Stadt Beverungen

Um die Meinungen der Jugendlichen herauszustellen, wird eigens eine Jugendbeteiligung durchgeführt. Am 19. Juni 2016 fand durch eine Gruppe aus Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Lehrern sowie Vertretern von Jugendorganisationen das sogenannte „JugendBarCamp“ auf den Weserwiesen statt. Dieses wurde durch die Jugendlichen selbst organisiert.

Ein JugendBarCamp ist eine Art Workshop, der es den Teilnehmenden ermöglicht, frei über ihre Ideen und Wünsche zu sprechen, Kritik zu äußern und am Ende konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Ablauf und Themen werden von den Teilnehmenden zu Beginn des BarCamps selbst entwickelt und unter dem Einsatz von digitaler Kommunikation und Präsentation (Facebook, Twitter) im weiteren Verlauf gestaltet.

Themen, die bei dem JugendBarCamp in Beverungen besprochen wurden, waren: Eine Job- Sammelbörse, öffentliche Verkehrsmittel, ein Treffpunkt für Jugendliche, medizinische Versorgung, die Erhaltung als Schulstandort, Freies WLAN/ gutes Internet und ein Sporttreff für Jugendliche.

Weiter Informationen sind dem Flyer, dem Pressetext und dem Video zu entnehmen.

Die "lernende" Ausstellung

„Herzlich laden wir Sie zu unserer „lernenden“ Ausstellung in der Lange Straße 17 ein!

In den Schaufenstern können Sie fortlaufend alle Informationen rund um den Stand des Prozesses erhalten. Hier finden Sie auch bereits eingebrachte Anregungen und Ideen für die Zukunft Beverungens von Ihren Mitbürgern!

Die Ausstellung dokumentiert den Prozess in Beverungen. Sie ist „lernend“, da sie von unterschiedlichen Seiten bereichert wird, kontinuierlich wächst und den Austausch fördert. Sie entsteht einerseits zur Vorbereitung der Szenariowerkstätten und wird während dieser durch die Szenariogruppe weiterentwickelt (z. B. Plakate). Daneben dient die Ausstellung auch den anderen Modellstädten, indem der Erfahrungsaustausch und die Lernprozesse gefördert werden sollen.“

Informationen der Stadt Beverungen können Sie im PDF-Format (Klick auf das Bild) herunterladen.

© die raumplaner

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